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Aachen

Aachen ist mit etwa 250.000 Einwohnern die westlichste Großstadt in Deutschland und grenzt an die Niederlande und Belgien. Neben dem Konservatorium ist der Aachener Dom das berühmteste Wahrzeichen der Stadt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Im Aachener Dom ist laut Sage ein Teufelsdaumen in einem der Löwenköpfe der Eingangstüren konserviert. Millionen Hände haben den Teufelsdaumen schon ertastet. Überregional bekannt ist die Stadt in Nordrhein-Westfalen außerdem als jährlicher Treffpunkt der Pferdesport-Elite: Seit 1924 trägt Aachen das Open-Air-Turnier CHIO aus.

Seit Jahrhunderten ist Aachen als Kurstadt angesehen. Die Quellen im Stadtteil Burtscheid gehören mit bis zu 74 °C zu den heißesten Quellen Mitteleuropas, ihr Wasser stammt aus 3.000 Metern Tiefe. Das Wasser enthält viel Schwefel und lindert unter anderem rheumatische Beschwerden. Um in Listen und Verzeichnissen an erster Stelle zu stehen, verzichtet die Kurstadt Aachen allerdings freiwillig auf den Titel "Bad". Auch auf ihrem offiziellen Logo nennt sich die Stadt schlicht "Stadt Aachen" statt "Bad Aachen".

In Aachen studieren etwa 40.000 Studenten, 16 Prozent der Einwohner sind Studenten. Damit ist die Kurstadt auch eine Studentenstadt. Das wirkt sich auf die Mieten aus, die für eine Wohnung in Aachen bei durchschnittlich 9,80 Euro pro Quadratmeter liegen. "Meeting Global Challenges" ist das Zukunftskonzept der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, kurz RTWH Aachen. Mit mehr als 30.000 Studierenden gehört sie zu den drei größten Universitäten für technische Studiengänge in Deutschland und blickt mit ihrer Gründung im Jahr 1870 auf eine lange Tradition zurück. Neben der RWTH ergänzen die Fachhochschule Aachen, die Katholische FH für Nordrhein-Westfalen, die Hochschule für Musik Köln und die Katholische Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius das Lehrangebot in Aachen.

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