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Frankfurt am Main

Frankfurt am Main ist bekannt für seine Skyline und als Bankenmetropole. In der mit etwa 680.000 Einwohnern größten hessischen Stadt leben Menschen aus 180 Nationen. Sie schätzen die Kombination aus Dynamik, Gemütlichkeit und Naturverbundenheit. Obwohl die Zeil eine der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands ist, findet man in Mainhattan auch immer wieder gemütliche Ecken wie die Apfelweinkneipen. Trotz des Metropolcharakters haben die Großstadtbewohner durch den Frankfurter Grüngürtel 80 Quadratkilometer Naherholungsgebiet vor der Haustür. Und die werden gepflegt, die Stadt verfolgt eine "Null-Toleranz-Politik" gegenüber Schmutzfinken. Das bedeutet in Zahlen: 20 Euro für eine weggeworfene Zigarettenkippe, 35 Euro für einen Kaugummi.

International bekannt ist Frankfurt neben Hochhäusern und Banken auch für eine kulinarische Spezialität: das Frankfurter Würstchen. Seit 1929 darf die Bezeichnung nur für Würstchen verwendet werden, die im Frankfurter Raum hergestellt werden. Auch die Frankfurter Grüne Sauce und der Apfelwein sind überregional beliebt. In Frankfurt verbindet sogar ein Ebbelwei-Express bei einer skurrilen Stadtrundfahrt Sightseeing und Trinkgenuss.

Frankfurt hat im Transitland Hessen als Knotenpunkt für den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr eine herausragende Stellung. Der Stadtteil Gallus spielt dabei als Standort des Frankfurter Hautbahnhofes eine wichtige Rolle. 350.000 Reisende passieren täglich den Knotenpunkt. Außerdem entscheidend für den Verkehr ist der Frankfurter Flughafen, der zweitgrößte Flughafen europaweit. Frankfurt-Flughafen ist mit 211 Einwohnern allerdings auch der einwohnerschwächste Stadtteil der Bankenmetropole.

Frankfurt-Westend ist mit seiner Gründerzeitarchitektur eine der teuersten Wohnlagen Frankfurts. Vor allem junge Familien leben auf dem Frankfurter Berg. Sie schätzen die guten klimatischen Bedingungen, die Nähe zur Natur und das Gefühl, fern des Citylärms des Zentrums wie in einer eigenen kleinen Stadt zu leben. Multikulturell geprägt ist das Bahnhofsviertel, etwa zwei Drittel der Einwohner haben einen Migrationshintergrund.