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Kiel

Kiel ist mit 237.000 Einwohnern die größte Stadt Schleswig-Holsteins und Landeshauptstadt. Gelegen an der Kieler Förde und am Nord-Ostsee-Kanal ist die Ostseehafen-Stadt überregional für die jährliche Segelregatta "Kieler Woche" bekannt. Das größte Segelsportereignis der Welt wird seit dem 19. Jahrhundert in Kiel in der letzten Juni-Woche ausgetragen.

Die Altstadt ist der flächenmäßig kleinste Kieler Stadtteil – nicht der einzige Rekord: Die Holstenstraße wurde als erste in Deutschland zur Fußgängerzone. Gegen den Widerstand des Einzelhandels sperrte man den oberen Teil der Holstenstraße im Dezember 1953 für den privaten Autoverkehr, vier Jahre später folgte der südliche Teil. So entstand die erste Fußgängerzone in Deutschland. In Schilksee befindet sich der längste Strandabschnitt der Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein. Dementsprechend ist Schilksee seit den 1890er Jahren ein beliebter Touristenort. Den Kieler Stadtteil Wik kennen deutschlandweit nicht viele, den berühmtesten "Einwohner" dagegen schon: Das Segelschulschiff der Marine, die "Gorch Fock", liegt im Marinestützpunkt Kiel-Tirpitzhafen.

Mehr als 30.000 Studenten sind an den drei Hochschulen der Stadt eingeschrieben – der Christian-Albrechts-Universität, der Fachhochschule Kiel und der Muthesius Kunsthochschule. Beliebtes Studentenviertel im Stadtteil Ravensberg ist das Stinkviertel, dessen Name seine unappetitliche Vergangenheit widerspiegelt. In einer der Fabriken wurde versandfähiger Dünger hergestellt, der unter anderem aus Fäkalien bestand. Kurioses findet man auch im Stadtteil Gaarden. Dort steht mit 4,30 Metern Breite und 1,70 Metern Höhe ein überdimensionales Sofa in Rot für Riesen.

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