Zum Hauptinhalt springen

Magdeburg

Magdeburg ist die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und eine grüne Stadt. Nach Hannover liegt Magdeburg auf dem zweiten Platz der deutschen Städte mit dem größten Anteil an öffentlichen Grünflächen im Stadtgebiet. Durch die Elbe ist die Binnenschifffahrt von großer Bedeutung, der Fluss ist seit Jahrhunderten die wichtigste Nord-Süd Verbindung in der Region. Magdeburg hat auch den größten Binnenhafen der neuen Bundesländer. Als ehemalige Kaiserpfalz Otto I, des ersten Kaisers des Heiligen Römischen Reiches, hat die Stadt Magdeburg eine lange Tradition. Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1200-jähriges Bestehen. Seit 2010 trägt Magdeburg den Beinamen Ottostadt.

Kurios in Magdeburg ist das Stadtwappen: Es ist zwar rechtsgültig, aber ungenehmigt. Schuld daran ist eine Disproportion: Die abgebildete Burg ist zu klein, die Jungfrau zu groß – das bescheinigte zumindest das Landeshauptarchiv 1994 während eines Genehmigungsverfahrens. Außerdem steht in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt das ungewöhnlichste Hotel Ostdeutschlands: die Grüne Zitadelle von Friedensreich Hundertwassers. Das Dach ist überwiegend mit Gras bewachsen, einige Bäume wurden auf dem Dach gepflanzt, andere wurzeln an den Außenwänden der Wohnungen.

Mit ihrer Gründung 1993 ist die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg eine der jüngsten Universitäten Deutschlands. Insgesamt studieren mehr als 13.000 Studenten an neun Fakultäten. Seit Oktober 2005 hat die Hochschule Magdeburg-Stendal fünf Fachbereiche in Magdeburg mit etwa 6.600 Studenten. "Von Studenten für Studenten gemacht" ist der Grundsatz eines Projekts der beiden Hochschulen in Magdeburg. Ein Studentenportal verbindet dabei die Universität und die Hochschule über das Internet, das erste Projekt seiner Art in Deutschland.