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Sachsen

Sachsen hat die höchste durchschnittliche Kinderzahl in Deutschland. Und auch wirtschaftlich steht der Freistaat vor Thüringen auf einem Spitzenplatz - zumindest in Ostdeutschland. Vor allem die Ballungsräume Leipzig-Halle und Chemnitz-Zwickau treiben die Wirtschaft an. Auch der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: 2007 lag der Freistaat Sachsen noch vor Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen auf dem ersten Platz der inländischen Kultururlaubsziele. Landschaftlich attraktiv sind das Erzgebirge, das Vogtland, die sächsische Schweiz und das Zittauer Gebirge. Trotzdem nimmt die Einwohnerzahl Sachsens seit einigen Jahrzehnten ab. Viele Menschen verlassen den ländlichen Raum und kleinere Städte, nur die Einwohnerzahlen von Dresden und Leipzig stiegen an.

Überregional bekannt sind das Meißner Porzellan und die Silberstraße. Typisch für das Meißner Porzellan sind die Verzierungen mit "deutschen Blumen" und dem sogenannten Zwiebelmuster, gekreuzte Schwerter markieren seit 1731 alle Porzellane aus der Meißner Porzellanproduktion. Die 140 Kilometer lange Silberstraße zwischen Zwickau und Dresden verbindet die Sehenswürdigkeiten des Freistaates Sachsen, die durch das Bergbau- und Hüttenwesen entstanden sind. 

Dresden ist die Landeshauptstadt von Sachsen und inoffizielle Hauptstadt der Studentenclubs. In den 1990er Jahren gab es dort mehr als 20 Studentenclubs, heute sind es noch 15. Dresden ist als Elbflorenz ein Touristenmagnet: Sieben Millionen Besucher kommen jedes Jahr in die Barockstadt an der Elbe und bewundern Semperoper, Frauenkirche und Zwinger. Viele Studenten in Dresden wohnen aufgrund der geringen Mieten in der Neustadt. Sanierte Altbauten und Neubauwohnungen kosten ab fünf Euro Miete pro Quadratmeter. Auch eine Wohnung in Leipzig ist im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten günstig. Für ein Apartment mit rund 80 m² zahlen Interessenten durchschnittlich 500 Euro, im Süden Deutschlands mitunter das Dreifache.

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