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Entspannen im WG-Garten: So setzt ihr es um

Gerade in Großstädten sind Gärten heiß begehrt. Wie ihr euren Garten am besten nutz und was es zu beachten gibt, zeigen wir euch hier.

Junge Leute im Garten mit Pool
Von so einem Garten können die meisten WGs wirklich nur träumen. © unsplash.com, Eric Nopanen
 
Eine Wohngemeinschaft ist schon eine der schönsten Wohnformen. Vor allem für junge Leute, die in eine neue Stadt ziehen, sind solche Arten zu wohnen wichtig, um neue Freunde zu finden und sich in der ersten Zeit zurecht zu finden. Dazu gehören nicht nur Partys und zusammen Kochen, sondern im Idealfall auch Sommerabende im gemeinsamen Garten. Hier kannst du mit deinen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern entspannen, grillen und feiern. Wenn du eine neue WG gründest solltest du auf einen Garten, einen großen Balkon oder eine Terrasse achten. Solche Objekte sind in der Regel jedoch heiß begehrt. 

Die passende WG-taugliche Wohnung mit Garten finden

Gerade dann, wenn du eine WG frisch gründen möchtest und sie unbedingt einen Garten oder Ähnliches haben soll, gilt es zunächst für dich die richtige Immobilie dazu zu finden. Das stellt meist jedoch eine große Hürde dar. Wohnungen oder sogar Häuser mit Gärten sind unheimlich beliebt und schnell vergriffen. 
Oft entscheiden sich Vermieter dabei gegen Wohngemeinschaften und eher für Familien oder kinderlose Paare. Es gehört also ein bisschen Glück dazu, wenn du eine WG mit Garten finden oder gründen willst. 

Im Mehrfamilienhaus: Rücksicht auf andere Parteien nehmen

Ist die passende Immobilie mit Garten gefunden, gilt es für dich und deine WG herauszufinden, wie die Nutzung des Außenbereichs geregelt ist. In Mehrfamilienhäusern ist es häufig so, dass ein großer Garten geteilt wird. Entweder richtet ihr euch einen eigenen Bereich im Garten ein oder ihr sprecht euch mit den anderen Parteien im Haus ab, wie es mit der gemeinsamen Nutzung und der Gestaltung aussieht. 

Alternativen zum eigenen WG-Garten

Wie bereits erwähnt, gehört eine Menge Glück zum WG-Garten dazu. Allerdings gibt es auch einige Alternativen, wie du und deine WG dennoch an einen eigenen Außenbereich kommen. 
 
Balkon: Ist der Balkon groß genug, lassen sich hier tolle gemeinsame Stunden draußen verbringen. 
Schrebergarten: Diese Variante ist nicht unbedingt etwas für ältere Leute. Mietet euch einfach eine Parzelle in einem Schrebergarten und gestaltet sie nach euren eigenen Wünschen. 
Gemeinschaftsgarten: Dabei handelt es sich um öffentliche Grünflächen, die du und deine WG mitgestalten können. Allerdings habt ihr hier deutlich weniger Freiheit bei der Gestaltung.

Garten aufräumen 

Nun kannst du dich mit deiner WG endlich an die Gestaltung eures Gartens machen. Dazu müsst ihr zunächst altes Laub vom Rasen entfernen und den Rasen mähen. Falls euer Außenbereich viel Sonne abbekommt solltet ihr auf keinen Fall vergessen, den Rasen regelmäßig zu wässern und zu mähen, damit er schön gesund ist und das auch bleibt. 

Passende Möbel organisieren

Im Anschluss an das Aufräumen folgt das Einrichten. Damit ihr es möglichst bequem habt, wenn ihr gemeinsam draußen Zeit verbringt, solltet ihr euch einen Satz hochwertige Garten- oder Balkonmöbel zulegen. Am besten greift ihr dabei zu kompletten Balkonmöbel-Sets und spart euch so eine Menge Aufwand. 
Wenn ihr weniger Geld ausgeben möchtet, habt ihr die Möglichkeit euch nach gebrauchten Möbeln umzuschauen. Alternativ könnt ihr selbst Hand anlegen und beispielsweise aus alten Europaletten selbst Möbel bauen. 

Grillplatz und Feuerstelle als Zentrum des WG-Gartens

Was in keinem WG-Garten fehlen darf ist ein passender Grill oder alternativ eine Feuerstelle. Letzteres ist vor allem für lange Sommerabende am besten geeignet. Ihr könnt hier nämlich nicht nur grillen, sondern es euch noch bei einem kleinen Lagerfeuer gemütlich machen. Entweder organisiert ihr euch dazu eine Feuerschale und einen zugehörigen Dreibein-Grill oder ihr baut kurzerhand die Trommel einer alten Waschmaschine zum Feuerkorb um. 

Deko für den Außenbereich

Den letzten Schliff verleihen du und deine WG eurer kleinen Wohlfühloase mit der passenden Deko. Dazu gehören beispielsweise schicke Laternen, die euch am Abend noch ein gemütliches Licht spenden. Girlanden können ein wenig Farbe ins Grün bringen. Eine Hängematte kann ebenfalls dekorativ und praktisch zugleich sein. Hier könnt ihr eurer Kreativität freien Raum lassen. 

Pflanzen für den WG-Garten

Zu einem richtigen Garten gehören selbstverständlich die passenden Pflanzen. Die müssen nicht unbedingt nur schön aussehen. Wenn du mit deiner WG gerne kochst oder grillst, dann solltet ihr unbedingt nach Möglichkeit eigenes Gemüse und Kräuter in eurem Garten anbauen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Es schmeckt einfach viel besser und ihr wisst garantiert, woher die Zutaten kommen und vor allem, dass sie wirklich bio sind. 

Aufgaben, die auf euch zukommen

Mit großem Garten folgt auch große Verantwortung. Wenn du und deine WG einen eigenen Garten haben möchtet, müsst ihr euch darüber im Klaren sein, dass einige Aufgaben auf euch zukommen werden. Der Rasen muss beispielsweise regelmäßig gemäht und gepflegt werden. Die Terrasse muss gekehrt und gesäubert werden. Die Pflanzen müssen regelmäßig gegossen werden. Außerdem ist der Garten mit zusätzlichen Kosten verbunden. Das solltet ihr alles fair untereinander aufteilen, damit es keinen Stress unter euch gibt. 

Fazit

Ein WG-Garten kann eine wirkliche Bereicherung sein. Es warten lange und entspannte Sommerabende und Grillpartys auf dich und deine WG. Allerdings solltest du wissen, dass ein Garten auch mit Kosten und Arbeit verbunden ist, jedoch nichts, was ihr nicht gemeinsam stemmen könnt.

Der Artikel Entspannen im WG-Garten: So setzt ihr es um in Magazin unterliegt dem Urheberrecht. Jegliche Verwendung dieses Textes, auch auszugsweise, erfordert die vorherige schriftliche Erlaubnis des Autors.

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