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Hessen

Hessen ist reich - nach dem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf der wohlhabendste Flächenstaat Deutschlands. Vor allem das Rhein-Main-Gebiet mit der zweitgrößten Industriedichte nach dem Ruhrgebiet ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.

Neben erfolgreichem Wirtschaftsstandort ist Hessen aufgrund seiner zentralen Lage ein wichtiges Transitland für den deutschen und europäischen Fernverkehr. Vor allem Frankfurt nimmt als Knotenpunkt für den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr eine herausragende Stellung ein. Der Fernbahnhof sowie der Flughafen in Frankfurt sind daher nicht nur für Deutschland von zentraler Bedeutung. Seit 2003 versucht Hessen, mit dem Projekt "Staufreies Hessen 2015" den Verkehrsfluss zu verbessern. Hessen ist durch die Besatzungszeit amerikanisch geprägt. Bis heute sind die in den USA beliebten Sportarten Football, Basketball und Eishockey verbreitet. Die kulinarischen Spezialitäten dagegen sind echt hessisch: Handkäse, Grüne Sauce und Apfelwein sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden ist eine Kurstadt mit Tradition. Schon Johann Wolfgang von Goethe kam wegen der Thermalquellen – und der Weine. Eine Metropole im Kleinformat ist Frankfurt am Main. Die größte Stadt Hessens ist auch aufgrund ihrer Wolkenkratzer-Skyline als Mainhattan oder aufgrund der mehr als 300 Banken als Bankenhauptstadt bekannt. Weiter im Süden liegt die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die seit November 1994 weltweit ein Begriff ist. Damals gelang es Darmstädter Wissenschaftlern, Nickel- und Bleikerne zu verschmelzen. Das chemische Element benannten sie nach der Wissenschaftsstadt "Darmstadtium". Damit steht Darmstadt in bewährter hessischer Tradition. Das chemische Element "Hassium", eine Verschmelzung von Blei und Eisen, trägt seit 1997 seinen aktuellen Namen, der sich vom lateinischen Namen für Hessen, Hassia, ableitet.