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Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern liegt im Nordosten von Deutschland und grenzt im Norden an die Ostsee. Das Bundesland hat mit etwa 1700 Kilometern Küstenlinie den höchsten deutschen Küstenanteil. Die Nähe zur Ostsee bestimmt auch die Wirtschaftsstruktur mit Wind- und Solarenergie, Schiffs- und Yachtbau und dem wichtigen Wirtschaftsfaktor Tourismus. Die mecklenburgischen Seebäder und die mecklenburgischen Seenplatten sind beliebte Urlaubsziele. Die Inseln Rügen und Usedom bieten neben Strand und Meer vor allem Sonne: Sie haben die höchste Anzahl an Sonnentagen deutschlandweit. Drei der vierzehn deutschen Nationalparks befinden sich in Mecklenburg-Vorpommern – mehr als in jedem anderen Bundesland.

Schwerin ist die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern und mit 100.000 Einwohnern die kleinste deutsche Landeshauptstadt. Die Schweriner nennen ihre Heimatstadt "Stadt der sieben Seen und Wälder", da vor der heutigen geographischen Ausdehnung sieben Seen Schwerin umgeben haben. Noch heute sind etwa 29 Prozent der Stadtfläche mit Wasser und knapp 19 Prozent mit Wald bedeckt, im Stadtgebiet befinden sich zwölf Seen. Wahrzeichen der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern ist das Schweriner Schloss, in dem seit 1990 der Landtag tagt.

Geschichtsträchtig ist die Hansestadt  Stralsund, die schon im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Ende des Jahrhunderts trat sie der Hanse bei und wurde durch Schiffbau und Handel zu einer der bedeutendsten Hansestädte an der Ostseeküste, die historische Altstadt erklärte die UNESCO zum Weltkulturerbe. Eine Besonderheit zeichnt die Straßennamen aus der Gründungszeit aus, die nach Personen benannt sind. Namensgeber waren allerdings keine V.I.P.s, sondern Menschen, die in der Straße lebten. So benannte die Stadt etwa die Ossenreyerstraße nach der Kaufmannsfamilie Ossenrey, die im ersten Haus von der Badenstraße wohnte.

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