Theater
In der Mitte Berlins, gleich hinter der Neuen Wache, befindet sich das kleinste der Berliner Staatstheater: das Maxim Gorki Theater Berlin. Aktuelle Interpretationen klassischer Literatur, Zusammenarbeit mit jungen Autoren und ein spielfreudiges Ensemble kennzeichnen das von Armin Petras geleitete Haus.
Ende Oktober 2003 eröffnete das Theater Hebbel am Ufer (HAU) unter der künstlerischen Leitung von Matthias Lilienthal. Mit seinen drei Spielstätten HAU 1, HAU 2 und HAU 3 - ist das HAU ein neuer Kreativpool in der Berliner Theaterszene geworden. Hier können renommierte internationale Gastspiele, Vorstellungen der Berliner und (inter-)nationalen Tanzszene und innovative Theaterprojekte eng beieinander entwickelt, geprobt und gezeigt werden. Darüber hinaus versteht sich das Hebbel am Ufer als Plattform des lokalen und internationalen zeitgenössischen Tanzes. Das Theaterkombinat in Kreuzberg bietet Theater, Tanz, Performance, Konzerte, Vorträge, Parties und vieles mehr.
| Adresse: |
Hebbel am Ufer
HAU 1: Stresemannstraße 29
HAU 2: Hallesches Ufer 32
HAU 3: Tempelhofer Ufer 10 10963 Berlin |
| Tel: | 030 / 259004-27 |
| Fax: | 030 / 259004-13 |
| Spielplan |
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3.) Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz:
Die Volksbühne wurde 1913-14 nach dem Entwurf von Oskar Kaufmann auf dem Rosa-Luxemburg-Platz errichtet. Inhaltlich waren Erwin Piscator, Benno Besson und Heiner Müller prägend für das Haus. Seit 1992 erlebt die Volksbühne unter dem Intendant Frank Castorf einen Neuanfang und versteht sich als Ort experimenteller und politischer Kunst, die die Grenzen des klassischen Theaters sprengt!
4.) Theater an der Parkaue:
Das THEATER AN DER PARKAUE - Junges Staatstheater Berlin ist mit etwa 90 Mitarbeitern das größte Staatstheater für junge Menschen in Deutschland. Gespielt wird täglich auf drei Bühnen mit zusammen über 600 Plätzen. Mit 12 Premieren und rund 25 Repertoirestücken lässt sich hier erfahren, wie vielfältig und sinnlich Theater sein kann.
Das Theater ist mit seinen Inszenierungen und Festivals eine feste Größe in der nationalen und internationalen Kinder- und Jugendtheaterszene. Stoffe aus Übersee stehen ebenso auf dem Programm wie Mythen aus vergangenen Tagen, Märchen, die jeder kennt, frisch übersetzte Texte, altbekannte Stücke und Klassiker aus 2000 Jahren Literatur.
5.) Renaissance-Theater Berlin:
Nur selten wird ein Kino zum Theater, eher umgekehrt. Doch das Renaissance-Theater bildet die Ausnahme. Als Ausnahme gilt es auch im Bereich der Theaterbaukunst. 1926 wurde das 1902 als Vereinshaus errichtete und zehn Jahre als Kino genutzte Gebäude nach Plänen des Architekten Oskar Kaufmann zusammen mit dem expressionistischen Maler und Bühnenbildner César Klein erweitert sowie mit einer einzigartigen Innenausstattung versehen. In Europa ist die rekonstruierte und sonst komplett erhaltene Innenausstattung des Theatergebäudes einmalig.
Der erste Intendant des Hauses, Theodor Tagger, sorgte später für Furore, als der neue Intendant Gustav Hartung Taggers provozierendes Drama "Krankheit der Jugend" inszenierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1946 Kurt Raeck als neuer Direktor eingesetzt. Über 30 Jahre lang prägte er das Profil des Theaters zwischen literarischem Anspruch und komödiantischer Unterhaltung und holte namhafte Schauspieler und Regisseure an seine Bühne. Das nun privatisierte Theater leitet seit 1995 Horst-H. Filohn. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf Tragikomödien heutiger Autoren und anspruchsvollen Komödien.
6.) Schaubühne am Lehniner Platz:
Die Schaubühne am Lehniner Platz wurde 1962 als privates Theater mit einem politisch und sozial engagierten Spielplan gegründet. Namhafte Regisseure wie Peter Stein, Klaus Michael Grüber, Luc Bondy und Robert Wilson haben in der Schaubühne Theatergeschichte geschrieben.
Zahlreiche Gastspiele in aller Welt bestätigen Jahr für Jahr auf eindrucksvolle Weise, wie sehr es dem künstlerischen Team unter der Leitung von Thomas Ostermeier gelungen ist, das internationale Renommee der Schaubühne weiterzuentwickeln. - Kein anderes deutschsprachiges Theater ist in vergleichbarer Weise international präsent.
Eine glänzende Kultur- und Vergnügungsstätte ist zu neuem Leben erwacht. Seit seiner Neueröffnung im August 2006 ist der Admiralspalast mit seinem vielfältigen Programm in der Mitte der Berliner Kulturlandschaft angekommen.
Das Kaleidoskop an Programm ? von der Hochkultur bis zur Clubszene mit Lesungen, Theaterproduktionen, Konzerten, Galen, Shows, DJ-Sets und kulinarischen Abenden knüpft an die bewegte Vergangenheit des Admiralspalastes an und spiegelt die kulturelle Vielschichtigkeit des heutigen Berlins wieder.