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Schon den Römern gefiel es in Rheinland-Pfalz

Die Römer gründeten zahlreiche Städte in Rheinland-Pfalz. Die römischen Bauwerke gefallen auch der UNESCO - vier erklärte sie zum Weltkulturerbe.

Rheinland-Pfalz weist eine über 2000 Jahre alte Geschichte auf, zahlreiche Städte gehen auf eine römische Gründung zurück. Mit Andernach, Boppard, Koblenz, Mainz, Speyer, Trier und Worms liegt eine Mehrzahl der ältesten Städte Deutschlands in Rheinland-Pfalz. Auf einen offiziellen Status berufen kann sich die Stadt Worms, die die Bundesregierung als deutsches Mitglied des 1994 gegründeten Arbeitskreises der ältesten Städte Europas benannte.

Die Römer besiedelten diese Gebiete als erstes und noch heute sind Spuren der Römer in Rheinland-Pfalz zu entdecken. In den alten römischen Provinzhauptstädten Trier und Mainz findet sich besonders viel erhaltene römische Architektur – Amphitheater, Therme und die älteste erhaltene Brücke Deutschlands, die Römerbrücke. Zudem zählt das Landesmuseum in Mainz zu den ältesten Museen Deutschlands. 

Die UNESCO nahm vier rheinland-pfälzische Sehenswürdigkeiten in die Liste des Weltkulturerbes auf: den Speyerer Dom, den römischen Teil der Stadt Trier, die Kulturlandschaft des oberen Mittelrheintals sowie den 550 Kilometer langen obergermanisch-rätischen Limes. Der Limes war ein Befestigungswall, der die römischen Siedlungen vor Angriffen der Germanen schützen sollte.

Wirtschaftlich gesehen gehört der Wein zu den wichtigsten Exportgütern des Bundeslandes. Rheinland-Pfalz besitzt mit dem Weinbaugebiet Pfalz das zweitgrößte Weinanbaugebiet in Deutschland. Hier werden Qualitätsweine hergestellt, die sich dann Pfalzweine nennen dürfen. Im Land Rheinland-Pfalz verläuft auch die Deutsche Weinstraße, eine touristische Straße in Deutschland, die das Weingebiet kennzeichnet. Entlang der Weinstraße finden jedes Jahr auch viele traditionelle Weinfeste statt, die die Besucher mit leckeren roten und weißen Weinsorten locken.


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