Rolandsstatue und die Bremer Stadtmusikanten wachen über Bremen

Zwei Wahrzeichen wachen über die Stadt Bremen: die Rolandsstatue auf dem Marktplatz und eine Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten am Rathaus.

Bremer Stadtmusikanten

Wer sich einen Wunsch erfüllen will, muss die Vorderbeine eines Esels berühren - zumindest in Bremen. Dort findet sich an der Westmauer des Rathauses eine Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten, ein Wahrzeichen der Stadt Bremen. Diese Statue der Bremer Stadtmusikanten wurde 1953 erbaut. Sie beruht auf einem Märchen der Gebrüder Grimm aus dem Jahr 1819, das im Umland von Bremen von vier Tieren (Hahn, Katze, Hund und Esel) erzählt. Der Legende nach geht ein Wunsch in Erfüllung, wenn Besucher die Vorderbeine des Esels an der Statue berühren. Dort, wo die Bremer Stadtmusikanten stehen, endet die 600km lange Märchenstraße. Diese führt von Hanau, der Stadt der Gebrüder Grimm, entlang an Orten und Landschaften, in denen die Märchen spielen oder die wichtig waren im Leben der Gebrüder Grimm. Die Bremer Stadtmusikanten sind aber nicht nur ein Märchen. Seit dem 14. Jahrhundert gab es wirkliche Bremer Stadtmusikanten, die bei feierlichen Anlässen in Bremen Musik machten.

Rolandsstatue Bremer Roland

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt Bremen steht mitten auf dem Marktplatz. Es ist eine 5,47m große Rolandsstatue, dessen Blick auf den Dom gerichtet ist. Die Rolandsstatue wurde 1404 errichtet. Der Bremer Roland stellt den Neffen Karls des Großen dar und repräsentierte den Kaiser. Die Gesamthöhe dieses Denkmals beträgt mehr als 10 m, da es von einem Pfeiler mit gotischem Baldachin gestützt wird. Der Legende nach bleibt Bremen frei und selbstständig, so lange die Rolandsstatue über die Stadt wacht. Angeblich ist eine zweite Rolandsstatue in den Kellergewölben des Rathauses versteckt, um die Originalstatue im Notfall zu ersetzen. Der originale Kopf des Bremer Roland ist im Focke-Museum ausgestellt. Während des Zweiten Weltkrieges ersetzten die Bremer ihn durch eine Kopie aus Furcht vor Zerstörung durch Bombenangriffe. Die UNESCO erklärte die Rolandsstatue zum Weltkulturerbe – ebenso wie das Rathaus im gotischen Stil.


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