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Brandenburg: Im Havelland verschenkte Herr von Ribbeck Birnen

Das Havelland ist eine schöne Landschaft im Bundesland Brandenburg. Einer Ballade zufolge verschenkte dort einst Herr von Ribbeck Birnen.

Die Landschaft des Havellands, neben dem Spreewald eine der eindrucksvollsten Landschaften in Brandenburg, wird geprägt von Urstromtälern, Seen, Wäldern und Platten. Der Naturpark Westhavelland ist das größte Naturschutzgebiet in Brandenburg und gleichzeitig das größte zusammenhängende Feuchtgebiet in Mitteleuropa. Hier finden sich zahlreiche Vogelarten und eine einzigartige Flora und Fauna. Die Landschaft des Havellandes eignet sich wegen ihrer flachen Strecken auch gut zum Fahrradfahren und Wandern.

„Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ ist wohl eine der bekanntesten deutschen Balladen. Sie wurde von Theodor Fontane verfasst und verhalf dem Havelland auch zu seiner Berühmtheit. In der Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ beschreibt Fontane einen Mann, in dessen Garten ein Birnbaum steht. Wenn ein Kind an seinem Garten vorbeiging, schenkte Herr von Ribbeck im Havelland ihm eine Birne. Auf seinem Grab wuchs später ein Birnbaum, von dem sich die Kinder weiter Birnen abpflücken konnten.

Die Familie von Ribbeck gibt es wirklich. Nur Birnen verschenkte der alte Herr von Ribbeck im Havelland nicht. Aus der Gruft der von Ribbecks wuchs allerdings bis zu einem kräftigen Sturm ein Birnbaum. Das Dorf Ribbeck ist in den Sommermonaten Anziehungspunkt für Touristen und Brandenburger. Im Gutshaus des Herrn von Ribbeck finden Ausstellungen und Konzerte statt.


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