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Dos and Don‘ts in Bremen: Was Neu-Bremer wissen müssen

Wer neu in Bremen ist, aber nicht als Neuankömmling auffallen möchte, muss einige Dinge wissen. Hier lesen Sie die Dos und Don'ts für die Hansestadt Bremen.

Neu-Bremer, die eine Wohnung in Bremen gefunden haben, haben schon die schwierigste Hürde genommen. Wer sich allerdings nicht sofort als Neuankömmling outen möchte, muss einige Dos und Don'ts für die Hansestadt Bremen kennen.

Dos in Bremen

Eselbeine streicheln: Wer sich einen Wunsch erfüllen will, muss Eselbeine streicheln - zumindest ist das in Bremen so. Dort steht als ein Wahrzeichen der Hansestadt eine Bronzestatue der Bremer Stadtmusikanten an der Westmauer des Rathauses. Der Legende nach geht ein Wunsch in Erfüllung, wenn Besucher die Vorderbeine des Esels an der Statue berühren. Eselbeine zu streicheln, ist also ein Muss für Neu-Bremer, die einen Wunsch offen haben.

Einen orangefarbenen Daumen haben: Keinen grünen, sondern einen orangefarbenen Daumen brauchen Neu-Bremer in der Hansestadt. Denn in Bremen-Oberneuland findet jedes Jahr eine Kürbiswette statt. Die Teilnehmer holen sich das Saatgut im Mai bei der örtlichen Gärtnerei ab, im September werden beim Erntedankfest die Kürbisse gewogen. Die zehn Züchter mit den schwersten Kürbissen bekommen einen kleinen Pokal. Für das Aussehen vergibt die Jury außerdem Sonderpreise. Neu-Bremer mit orangefarbenem Daumen haben einen Pokal so gut wie sicher.

Don'ts in Bremen

Bunker-Phobie haben: Neu-Bremer mit einer Bunker-Phobie haben es schwer. Denn im Bremer Stadtteil Blumenthal steht mit 426 Metern Länge und 25 Metern Höhe der flächenmäßig größte Bunker Deutschlands. Gebaut von Zwangsarbeitern zwischen 1943 und 1945 sollten im Bunker Valentin aus vorgefertigten Sektionen U-Boote montiert werden. Aktuell wandelt die Hansestadt Bremen das Wahrzeichen Blumenthals in eine Gedenkstätte um.

"Grünkohl und Pinkel" bestellen: Grünkohl mit geräucherter Wurst ist eine der bekanntesten Bremer Spezialitäten. Im Gegensatz zu den Umlandgemeinden sprechen Bremer allerdings von Braunkohl und Pinkel. Der Grund: Die regionale Kohlsorte "Blauer Markstammkohl" enthält rote Pigmente in den Blättern, durch die der Kohl beim Kochen eine bräunliche Färbung erhält und würziger schmeckt. Am besten bestellen Neu-Bremer einfach "Kohl und Pinkel", um Fettnäpfchen zu vermeiden.


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