Nordrhein-Westfalen startet mit Kultur statt Kohle in die Zukunft

Das bevölkerungsreichste Bundesland war durch Kohlebergbau und Stahlindustrie geprägt. Heute startet Nordrhein-Westfalen als Kulturregion in die Zukunft.

 

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik. Mit etwa 18 Millionen Einwohnern liegt es deutlich vor Bayern. Allein im wichtigsten Ballungsraum der Region, im Rhein-Ruhr-Gebiet, leben 10 Millionen Menschen. Ursprünglich war das Gebiet durch den Kohlebergbau und die Stahlindustrie geprägt, ab den 1960er Jahren vollzog sich ein Strukturwandel. Heute ist es vor allem der Maschinenbau, der einen Großteil der Ökonomie Nordrhein-Westfalens ausmacht. Das Ruhrgebiet zählt zu Europas am dichtesten besiedelter Bildungs- und Forschungslandschaft.   

Nicht nur wirtschaftlich hat sich Nordrhein-Westfalen verändert. Inzwischen hat das Bundesland auch sein altes „Kohle und Stahl“-Image abgelegt und präsentiert sich als Kulturregion. Erfolg dieser Strategie: Essen ist die Kulturhauptstadt Europas 2010. Eine weitere Touristenattraktion in Nordrhein-Westfalen ist der Kölner Dom mit jährlich etwa 6 Millionen Besuchern. 1996 erklärte ihn die UNESCO als eines der europäischen Meisterwerke der gotischen Architektur zum Weltkulturerbe.   


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