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Wohnen in Berlin

Der Wohnungsmarkt in Großstädten ist hart umkämpft. Das gilt für die deutsche Hauptstadt Berlin ebenso wie für die Metropolen Hamburg oder München. Die starke Nachfrage wirkt sich auf die Mieten aus. Im gesamten Berliner Stadtgebiet sind die Preise in den vergangenen Monaten um etwa sechs Prozent gestiegen. Besonders beliebte Stadtteile wie Kreuzberg, Friedrichshain oder Prenzlauer Berg steigen kontinuierlich im Preis. Dort haben sich die Mieten im Vergleich zum Vorjahr um zehn bis 15 Prozent erhöht. Die Vermittlung von günstigen WG-Zimmern ist üblicherweise schon nach wenigen Stunden erfolgreich, wenn sich die Bewohner schnell auf einen der vielen Bewerber einigen können. 

Auf schnelle Entscheidungen setzt auch das Speed-Flatmating, das nach den Regeln des Speed-Datings abläuft. Wohnraumbieter und Wohnraumsuchende sitzen sich für einige Minuten gegenüber und unterhalten sich. Nach dem Gespräch notieren beide, ob Interesse an dem Zimmer bzw. dem Bewerber besteht. Die Vorteile des Speed-Datings für die Suche nach einem Zimmer oder einem Mitbewohner: Jeder lernt ungezwungen jeden kennen und passt ein Bewerber nicht, ist man ihn nach wenigen Minuten wieder los.

Aufgrund der großen Nachfrage ist es wichtig, genügend Zeit für die Suche nach einem WG-Zimmer in Berlin einzuplanen. Entscheidend für die Dauer der Wohnungssuche ist außerdem, inwieweit Suchende zu Kompromissen bereit sind. Wer sich auf eine 3-Zimmer-Wohnung mit Garage, Balkon und Tageslichtbad in der Innenstadt festlegt, hat weniger Auswahl als jemand, der sich auf verschiedene Stadtteile und Einrichtungsmerkmale einlässt.