Das Zusammenleben mit Kommilitonen in einer Wohngemeinschaft ist bei Studenten an deutschen Hochschulen die beliebteste Wohnform. 25 Prozent entscheiden sich für eine Studenten-WG, 23 Prozent wohnen noch bei ihren Eltern, je 20 Prozent allein oder mit dem Partner. Elf Prozent ziehen ein Wohnheim vor. Doch was zeichnet eine Studenten-WG aus? Was sind die Vor- und Nachteile?
Viele Studenten ziehen für das Studium in eine neue Stadt, in der sie zunächst niemanden kennen. Eine Studenten-WG hilft, schnell Anschluss zu finden und neue Leute kennenzulernen. WGs sind also eine Art modernes Netzwerk. Auch viele ausländische Studenten nutzen eine Studenten-WG, um sich mit anderen auszutauschen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Bei deutschen und ausländischen Studenten ist eine Wohngemeinschaft außerdem wegen der Kostenersparnis beliebt.
Allerdings hat das Leben in einer Studenten-WG nicht nur Sonnenseiten. So müssen Bewohner immer Rücksicht aufeinander nehmen und Kompromisse schließen. Schwierig ist auch, wenn man andere Vorstellungen zum Beispiel von Sauberkeit hat als seine Mitbewohner. Oder wenn ein Bewohner gerade seine Ruhe haben möchte und ein anderer seine Kommilitonen einlädt. Um solche Konflikte dauerhaft zu vermeiden, ist es wichtig, mit Gleichgesinnten zusammen zu ziehen und etwa eine Party-WG, eine Öko-WG oder eine Raucher-WG zu gründen.