St. Georg: Das Deutsche Schauspielhaus bietet den Musen ein Heim

Das Deutsche Schauspielhaus liegt im Hamburger Stadtteil St. Georg. Das größte deutsche Sprechtheater bietet der Kunst eine Stätte und den Musen ein Heim.

Gustaf Gründgens, Peter Zadek und Friedrich Schirmer – diese bekannten Namen gehören beziehungsweise gehörten Intendanten des Deutschen Schauspielhauses an der Kirchenallee. Es gilt mit knapp 1800 Zuschauerplätzen als größtes Sprechtheater Deutschlands und liegt im Hamburger Stadtteil St. Georg. St. Georg wurde 1868 formal in das Stadtgebiet Hamburg eingegliedert. In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung schnell. Viele Etagenhäuser, die architektonisch gesehen heute zu den schönsten Häusern des Stadtteils zählen, stammen aus dieser Zeit.

Zur Verbesserung des Stadtteils  St. Georg trug neben der Erbauung von Handwerkerhäusern und Wohnblocks Ende des 19. Jahrhunderts auch die Eröffnung des Deutschen Schauspielhauses bei. Das auf Theaterbauten spezialisierte Wiener Büro Fellner & Helmer erstellte das Hamburger Theater in einem neobarocken Stil in den Jahren 1899 bis 1900. Am 15. September 1900 eröffnete das Deutsche Schauspielhaus mit der Premiere von Goethes Iphigenie auf Tauris. Über dem Eingang zur Kirchenallee trägt das Deutsche Schauspielhaus das Motto: „Der Kunst eine Stätte – den Musen ein Heim“.

Die Theateraufführungen im Deutschen Schauspielhaus in St. Georg sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Kulturbegeisterte und Theater-Fans kommen in St. Georg auf ihre Kosten und können die besonderen Vorstellungen im Deutschen Schauspielhaus im Hamburger Stadtteil St. Georg genießen. Auch die Kleinen können sich für Kultur begeistern und engagieren. Denn im Deutschen Schauspielhaus in St. Georg gibt es seit einigen Jahren auch das sehr erfolgreiche Junge Schauspielhaus von und für Kinder und Jugendliche.

Auch das Hansa Varieté Theater und seit Neuestem auch das Ohnsorg-Theater sorgen für eine kulturelle Untermalung des Hamburger Stadtteils St. Georg. Die beiden Traditionstheater geben St. Georg zusätzlich neuen Glanz. Im Ohnsorg-Theater kann man dabei über die plattdeutsche Mundart lächeln und sich amüsieren.


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