Barmbek

Eher ruhige Kleinstadtatmosphäre statt umtriebigem Szeneleben bietet Hamburg-Barmbek, das direkt an Winterhude und Eppendorf grenzt. Besonders junge Familien schätzen die Nähe zur Natur bei gleichzeitig guter Anbindung an die Großstadt Hamburg. Barmbek-Süd gilt als Geheimtipp unter Wohnungssuchenden, die in einem zentrumsnahen Viertel von Hamburg  wohnen möchten, das nicht teuer ist. Etwa 10 Euro pro Quadratmeter zahlen Mieter durchschnittlich in Barmbek-Süd. 

Um 1500 war Barmbek mit 12 Bauernhöfen eines der größeren Dörfer im Hamburger Umkreis. Heute haben Barmbek-Nord, Barmbek-Süd und Dulsberg 86.000 Einwohner. Als Pionierstandort im Stil der Neuen Sachlichkeit, der auf "Zweckbau" statt "Formbau" setzt, gilt Barmbek seit den 1920er Jahren. Allerdings entstanden nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg einige moderne Bausünden, da die Hamburger schnell neuen Wohnraum benötigten. Für Kultur in Barmbek sorgt unter anderem das Museum der Arbeit, das die Geschichte des Arbeitsalltags etwa in den Jahren der Industrialisierung zeigt. Daneben sorgt das Restaurant mit Bar und Café "Trude" für angenehmes Flair.

Eine Kuriosität in Barmbek ist das Komponistenviertel, dessen Name auf einem Missverständnis beruht. Obwohl im 19. Jahrhundert die erste Straße im Viertel nach dem Grundeigentümer Hans Heinrich David Wagner benannt wurde, glaubte die Bevölkerung an einen Benennung zu Ehren des Komponisten Richard Wagner. Deshalb bekamen neue Straßen die Namen weiterer Musiker wie Gluckstraße oder Weberstraße. Im Volksmund hat sich bis heute der Name Komponistenviertel eingebürgert.

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Barmbek: 12 Bauernhöfe entwickelten sich zu 86.000 Einwohnern

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Neue Sachlichkeit steht im bodenständigen Barmbek neben Bausünden

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Das Komponistenviertel in Barmbek ist ein Missverständnis

Namensgeber der Wagnerstraße war nicht der Komponist, sondern der Grundeigentümer Wagner. Das Barmbeker Komponistenviertel beruht auf einem Missverständnis. »