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Mainz

Mainz hat etwa 200.000 Einwohner und entstand aus einem römischen Legionslager. Heute hat sich die Römerstadt zu einem Medienzentrum entwickelt. Der Medienhügel liegt mit den Sendern ZDF, 3sat und ARTE sowie der Verlagsgruppe Rhein Main im Mainzer Stadtteil Lerchenberg.

Durch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt fließt der Rhein. Die Lage am Rhein zeigt sich in einer Besonderheit des Mainzer Stadtbilds: Seit 1853 sind die Straßenschilder je nach Lage zum Rhein rot, blau oder weiß. Eine rheinhessische Spezialität ist "Weck, Worscht un Woi". Die typische Zwischenmahlzeit wird bei der Weinlese und auch gerne unterwegs etwa während der Fastnachtszeit gegessen. So verrückt wie an Fastnacht sind die Mainzer nach Fußball. Das Mainzer Bruchwegstadion war bekannt für seine positive Stimmung, hier begrüßten die Mainzer Fans auch die gegnerische Mannschaft mit Applaus. Seit Juli 2011 tragen die 05er ihre Heimspiele in der Coface-Arena in Mainz-Bretzenheim aus, die insgesamt 34 034 Zuschauer fasst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Mainz zu 80 Prozent zerstört. Trotzdem findet man noch heute in der Mainzer Altstadt den Dom und vor allem um die Augustinerstraße zahlreiche Fachwerkhäuser. Überregional bekannt ist der Spargel aus Finthen: Der Asparagus officinalis ist kerzengerade, schneeweiß und fest, aber nicht hart oder holzig.

Insgesamt gibt es vier Hochschulen in Mainz für Studenten. Mit mehr als 34.000 Studenten gehört die Johannes Gutenberg-Universität zu den zehn größten Universitäten in Deutschland und setzt auf Internationalität: Beim Erasmus-Studentenaustausch stand die Universität 2007 an erster Stelle, 15 Prozent der Studenten stammen aus dem Ausland.