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WG-Arten

In einer Wohngemeinschaft leben unabhängige Personen in einer Wohnung zusammen und nutzen allgemeine Räume wie Badezimmer, Küche oder Wohnzimmer gemeinsam. Eine Studenten-WG ist die berühmteste der WG-Arten, sie ist mit 25 Prozent die beliebteste Wohnform an deutschen Hochschulen. Das WG-Leben hat mehr Vorteile, als nur Kosten zu sparen: Man kann zahlreiche neue Bekanntschaften machen, findet in einer neuen Stadt schnell Anschluss und lebt in einer Gemeinschaft. WGs sind also eine Art modernes Netzwerk. Deswegen wohnen heute auch viele Berufstätige in WGs, die sich ohne Probleme eine eigene Wohnung leisten könnten. Auch ältere Menschen interessieren sich zunehmend für Wohngemeinschaften, zum Beispiel für Senioren-WGs oder Mehrgeneration-WGs. Sie suchen vor allem nach sozialen Kontakten und gegenseitiger Hilfe.

Die verschiedenen WG-Arten sind so unterschiedlich wie ihre Bewohner. In der Zweck-WG etwa steht die Kostenersparnis im Vordergrund, gemeinsame Aktivitäten spielen in dieser WG-Art nur eine untergeordnete Rolle. Eine der neuesten WG-Arten ist die Business-WG, eher ein befristeter Hotelersatz für Berufstätige zwischen 20 und 40 Jahren, die aufgrund ihres Jobs nur wenige Monate in einer Stadt bleiben. Eigenschaften wie Flexibilität, Toleranz, Akzeptanz, Offenheit und Spontanität helfen in jeder Wohngemeinschaft, sich Zuhause zu fühlen. Zusammen in einer WG zu leben, fordert viele Kompromisse und Geduld. Entscheidend ist, dass man mit Leuten zusammenzieht, die ähnliche Ansichten etwa von Sauberkeit haben. Auch wenn das Leben in einer Wohngemeinschaft nicht mehr außergewöhnlich ist, gibt es viele Klischees über WGs.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

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