Heidelberg Wieblingen: Bildungsstandort am Neckar

Wieblingen ist ein Stadtteil mit vielen Bildungseinrichtungen. Ein für Familien und Studenten attraktiver Wohnort mit Erholungsmöglichkeiten am Neckarufer.

 

Der westlich gelegene Heidelberger Stadtteil Wieblingen zieht sich am Neckarufer entlang und ist besonders bei Studenten und Familien beliebt. In Wieblingen leben ca. 10.000 Einwohner, indem das Zentrum des Stadtteils der Elisabeth von Thadden Platz bildet, benannt nach der Widerstandskämpferin des Nationalsozialismus.

Stadtteil am Neckarufer und Bildungshochburg

In Wieblingen befinden sich neben der Elisabeth von Thadden Schule im alten Wieblinger Schloss, Berufschulen und eine Waldorfschule sowie weitere Bildungseinrichtungen, die den Stadtteil für Familien beliebt machen. Für Studenten der SHR Fachhochschule Heidelbergs ist Wieblingen der richtige Stadtteil. Die Nähe zum FH Campus, die Studienvielfalt und die moderaten Wohnpreise ziehen dort viele Studenten an. Um die Abende gebührend ausklingen zu lassen, müssen Studenten nicht mal bis in die Innenstadt fahren. In Wieblingen wird ihnen genügend Ausgehmöglichkeiten geboten, wie z.B. das Liberty. Aber auch für Studenten in Neuenheim ist Wieblingen ein beliebter Wohnort, denn in Kürze ist man von Wieblingen aus mit dem Fahrrad am Neuenheimer Campus. Ein weiterer Pluspunkt ist die Nähe zum Neckarufer, an dem man viele Möglichkeiten hat, um seine Freizeit zu genießen. Nicht ungewöhnlich ist es, dort Radfahrer, Spaziergänger oder Jogger zu sehen oder einfach am Neckarufer zu liegen, um die Sonne zu genießen.

Elisabeth von Thadden Schule im Schloss Wieblingen

Im Zentrum Wieblingens steht das ehemalige Schloss Wieblingen aus dem 18. Jahrhundert, welches heute nach der Widerstandskämpferin Elisabeth von Thadden benannt wurde. Diese engagierte sich während des Nationalsozialismus für Fluchthilfe von Verfolgten und half bei der Versorgung von Lebensmitteln für Untergetauchte. Außerdem gehörte sie der Widerstandsgruppe „Solfkreis“ aus Berlin an. 1927 gründete sie das Mädcheninternat „Evangelische Landerziehungsheim“. Da sie ihre Kritik am Regime nicht geheim hielt und jüdische Kinder in ihrer Schule aufnahm, entzog man ihr 1941 die Lizenz, der von der Gestapo überwachten Schule. Neun Monate vor Ende des Krieges wurde sie zum Tode verurteilt. Heute befinden sich im Schloss Wieblingen private Schuleinrichtungen, wie eine Grund- und Realschule sowie ein staatlich anerkanntes Gymnasium.  


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